Das grüne Licht umhüllte sie kalt und trennte sie plötzlich von ihm. Diese Luft stand feindlich gegen ihn auf; das blasse Gesicht schien zu sagen, daß er nun entlassen sei. Dann kann ich mich ja wohl verabschieden, dachte er. Er erhob sich gleichfalls.
»Ich glaube, es wird Zeit, daß ich an den Heimweg denke!«
»Ich hoffe, daß Sie noch einmal wiederkommen, bevor Sie nach Berlin gehen!« sagte sie und gab ihm die Hand.
»Ist es Ihnen wirklich recht, wenn ich Sie noch einmal aufsuche?«
»Ich meine immer das, was ich sage!« Sie zog etwas ungeduldig die Augenbrauen zusammen.
Die zwei gingen den Seitenweg am Hause entlang. Die Hecke machte die Luft stickig; erdwarm und medizinisch roch der Buchsbaum.
Evelyn kam ihnen aus der Seitentür entgegen, mit einem riesigen Strauß von Heliotropen und weißen Rosen. »Bringen Sie den, bitte, Tante Sophie mit!«
Marianne saß auf der Bank vor dem Hause. Sie träumte in die Landstraße hinaus, die von Hellweges Haus schnurgerade in die Heide führte. Ihre Gedanken hingen ganz dort hinten, wo die Bäume sich zu einer bläulichen Wölbung zusammentaten.
Craner verabschiedete sich. Es gelang ihm nicht, einen herzlichen Ton zu finden, so sehr er auch darnach suchte. Agnes Elisabeths Augen standen ihm im Wege.
Aber diese Augen begleiteten ihn die lange Chaussee hinunter, und wenn er in die Sonne blickte, sah er sie in flimmernden Kreisen vor sich.