Ein froher Stolz breitete sich in ihr aus, mehr noch, ein glückliches Gefühl der Zusammengehörigkeit.
»Und das andere,« fuhr er zögernd fort; »daß ich ...«
Es war Agnes Elisabeth nicht möglich, ihm zu helfen. Nicht, weil sie zu schüchtern gewesen wäre; sondern einfach, weil sie nicht verstand, von Liebe zu sprechen.
Craner gab sich einen Ruck.
»Ja! Ich habe Sie lieb!«
Das wurde kurz und trocken hervorgestoßen. Aber es berührte sie unmittelbar. Sie drehte jäh den Kopf und sah ihn an.
Aber Craner blickte nach den Torfstädten hin; als dürfe er sich nicht beirren lassen, sprach er heftig weiter: »Und ich brauche Ihre Liebe. Sie wissen nicht, was es heißt, da unten zu sitzen, fern von aller Kultur, auf sich selbst angewiesen, ohne irgendeine Möglichkeit, geistig weiterzukommen.«
Er hielt inne und suchte mit den Augen zwischen den Bäumen. Er wußte gar nicht mehr, worauf er eigentlich hinauswollte.
Agnes Elisabeth hatte gespannt zugehört, um ihn zu verstehen. Der Sturm riß seine Worte weg; sie mußte sich mühen, sie aufzufangen. Sie begriff nur, daß er nicht glücklich war und sie brauchte. Das war auch alles, was sie hören wollte.
»Aber das meine ich eigentlich nicht,« sagte er, sich besinnend. »Ich meine, man ist so allein! Die paar Menschen, die ich hatte, bedeuteten nichts für mich. Und ich ...«