Wie er nun so seine paar Jahre im Geiste an sich vorüberziehen ließ, kam ihm der helle Schweiß auf die Stirn. Lumpereien tauchten da vor dem Hansl auf; grün und blau wurde ihm vor den Augen.

Und dazu machte die Uhr im Kasten:

Wart’ — wart’ — wart’ — wart’!

Am schwersten drückte ihn die getigerte Katze der Pfarrersköchin. Diese Tigerkatze hatte er vor einem halben Jahre in aller Stille ganz kunstgerecht stranguliert und den Leichnam im Hühnerstall aufgehängt.

„Wie du mir, so ich dir!“

Denn der Hansl war ein Vogelnarr, eine Katze hatte ihm einmal seine singende Freude erwürgt. Darum hatte er diesen „Luderviechern“ allsamt den Tod geschworen.

Hinter dem nahen Holunderstrauch hatte er nach vollbrachter Moritat gepaßt, bis die Häuserin den Hühnern das Futter brachte. Diese wutverzerrten Züge und schauerlichen Grimassen der überdickleibigen Pfarrersköchin mit der kaffeebraunen Warze neben der Nase — o, da überläuft heute noch den Hansl ein wonniges Gruseln.

Die strangulierte Katze

.... Dem Stangenbauer seinen Peitschenstiel abgebrochen... schrieb er weiter auf den Sündenzettel.

.... Dem Innsbrucker Boten zwei volle Kornsäcke angeschnitten...