„I find’ meine Sünden nimmer!“

„Ah! Hast die Tabell’n verlor’n; Saggramentsbua!“

Der Pfarrer half dann aber doch nachsichtig und liebevoll dem Gedächtnis des Hansl nach.

Da kam zuerst zagend die Katzengeschichte; dann schlüpften die Kornsäcke herfür; und schließlich haspelte der Hansl seine Sündenlast nur so herunter. Nichts vergaß er, es waren ja lauter typische Fälle.

Als er zu Ende war, wartete er den Pfarrer ab; mutig, mit Fassung. Was wollte der auch machen! Schreien durfte er nicht; da wäre das Beichtgeheimnis in Gefahr; nach den Ohren oder dem Schopf langen konnte er nicht, denn da war ein engmaschiges Gitter dazwischen.

Ja, von dem Gitter war der Hansl schon ganz besonders befriedigt. So eine Einrichtung! So fürnehm und ausgesucht praktisch.

Gar so böse war der Pfarrer nicht einmal. Betreffs der Katze fragte er bloß:

„Hast das Viech gepeinigt?“

„Na! G’rad’ ein bissel aufg’hängt!“

Weiter ward kein Sterbenswörtchen über Muinz und Maunz gesprochen.