Hansl im Beichtstuhl

Ja, es dünkte den Hansl im Dämmerlicht, als hätte der Pfarrer dazu gar ein bissel geschmunzelt.

„Die Braung’fleckte werd’ i auch nit leid’n lass’n; ’s Hängen geht g’schwind, und i bin schon in der Übung,“ dachte sich der Hansl, als er nach Verrichtung der Buße froh aus der dämmerigen Kirche ins Freie trat.

Wie er aus dem Friedhof schritt und neben dem Pfarrhof abschwenkte, überwältigte ihn das Wohlbehagen. Es war ihm so federleicht. Er machte einen Luftsprung.

Aber er war noch nicht mit beiden Füßen wieder auf dem Boden, da hatte ihn schon die massige Häuserin beim Kragen; zerrte ihn mit wutfunkelnden Augen die zwei Schritte gegen den Holzschuppen.

Dort ergriff sie ein Scheit.

„Also du bist’s g’wes’n!... Du hast meine Tigerkatz’ umbracht! Da hast!“ kreischte sie und hieb auf den Hansl ein. Immerzu schrie sie:

„Da hast! Da hast!“

Und der Hansl hatte von ihr doch nichts verlangt.

Aber sie gab und gab.