Der Stanger sekundierte[245] grimmgemut:

„Auweh! Mein Peitschenstiel!“

Weiter sprach er kein Wort; er grinste nur. Aber es hatte den Anschein, als ob er sich darauf kaprizieren[246] würde, Hansl’s dicken, kugelrunden Kopf durch den handbreiten Zaunspalt zu zerren. Als er endlich nach geraumer Zeit seine Krallenfinger öffnete, da waren Hansl’s Ohren so blaurot wie zwei Truthahnkämme.

So war der Hansl noch nie malträtiert[247] worden wie heute. Und der Pfarrer hatte ihnen eingeredet, die Seligkeit nach der ersten Beichte sei nicht zu beschreiben, die müsse man fühlen.

Der Hansl bedankt sich schön! Er wünscht dem Pfarrer auch solche unbeschreiblichen Gefühle.

Am nächsten Morgen konnte er sich kaum zur Kommunionbank[248] schleppen, so steif und schmerzhaft waren seine Glieder. Und eine erschreckliche Nervosität hatte ihn befallen. Bald vermeinte er die Klauen des Stangenbauern an seinen Ohren zu ver spüren oder er fühlte die salbungsvollen Hiebe der Mutter mit dem Birkenen.

Nach der Kommunion machte sich Hansl heim, so schnell er konnte. Es zog wieder sachte, sachte die Liebe zum Leben ein. Denn zu Hause erwartete ihn heute gewiß nicht mehr der Stecken, sondern Kaffee und „Guglhupf“ mit großen „Zibeb’n“[249].

Der Hansl hat alles „putzweg“ aufgegessen. Aber stehend verzehrte er das Frühstück. Die Mutter lud ihn zwar immer zum Sitzen ein:

„Hansl, setz’ dich! Mach’ dir’s kommod![250] Tragst uns ja den Schlaf aus!“

Aber der Hansl schüttelte den Kopf: