Er streckte die auseinandergekrallten Eisenfinger nach ihrem Hals.
Sie sank vom Bett und kniete vor ihm bettelnd nieder.
»Lieb's Welfle, stark's, sei gut …!«
Und nimmt die beiden eisernen Hände und legt sie sich auf die hochgehende Brust und lächelt.
»Du! … Du! …«
Er hebt sie hoch auf und wirft sie aufs Bett, und nimmt sie wieder hoch und preßt sie wütend, klammernd an sich, und nimmt sie wie ein Kind auf den Arm und trägt sie in der Kammer herum und schluchzt und brummt und küßt sie und erdrosselt sie halb vor Grimm und Liebe.
»Heioh! Heioh! Der Süße von Margreid! Zehn Yrn[7] und gutgemessen! Heioh Margret, für dich der Süße von Margreid!«
[7] Altes Tiroler Weinmaß.
Ralph hielt im Burghofe neben einem Parschletfuder, das zwei geknebelte Knechte eben eingeführt hatten.