(„Unter der Sonne Indiens“ Band I) Erlebnisse und Abenteuer im Tropenparadies. Bearbeitet und herausgegeben von Victor Ottmann. Mit 33 Bildtafeln.

Fünfundzwanzig Jahre lang hat John Hagenbeck in Ceylon als Kaufmann, Pflanzer, Sportsmann und Tierexporteur eine umfassende Tätigkeit ausgeübt und ist der populärste deutsche Kolonist im fernen Südosten gewesen, bis ihn der Ausbruch des Weltkrieges von der Insel verjagte und unter äußerster Lebensgefahr zu einer abenteuerlichen Flucht in die Heimat zwang. Was John Hagenbeck in den langen Jahren eines reichbewegten Überseewirkens im Verkehr mit weißen und farbigen Menschen, auf der Jagd im Dschungel, in allen Teilen der Wunderinsel erlebte, das hat nach seinen Aufzeichnungen und mündlichen Berichten der bekannte Schriftsteller und Weltreisende Victor Ottmann, der mit John Hagenbeck schon von Ceylon her durch freundschaftliche Bande verknüpft ist, in höchst unterhaltsame literarische Form gebracht.

John Hagenbeck:

Kreuz und quer durch die Indische Welt

(„Unter der Sonne Indiens“ Band II.) Erlebnisse und Abenteuer in Vorder- und Hinterindien, Sumatra, Java und auf den Andamanen. Bearbeitet und herausgegeben von Victor Ottmann. Mit 33 Bildtafeln und 2 Landkarten.

Obwohl dieser zweite, völlig selbständige Band ein in sich abgeschlossenes Ganzes bildet, steht er mit dem ersten Bande doch in enger Verbindung. Er behandelt zunächst die Erlebnisse und Abenteuer John Hagenbecks und seiner Freunde auf dem Festlande Vorderindiens, vom tiefen Süden bis hinauf zu den weißen Bergregionen des Himalaja, an den Stätten der uralten indischen Kultur, unter Eingeborenen, an glänzenden Fürstenhöfen und auf der Großwildjagd in Dschungeln und Steppen. Er führt dann über Hinterindien nach der fernen Wunderwelt von Holländisch-Indien hinüber, nach Sumatra und Java, den tropisch üppigen großen Inseln mit ihren überwältigenden Naturszenerien und ihrem hochinteressanten Volksleben. Von einzigartigem, fesselnden Reiz ist ferner ein bedeutender Abschnitt des Buches, der die abenteuerlichen Erlebnisse John Hagenbecks auf den Andaman-Inseln im Indischen Ozean behandelt, die bisher nur von einigen ganz wenigen Deutschen besucht worden sind, weil sie als Sitz der größten Strafkolonie von den Engländern in strengster Abgeschlossenheit gehalten werden.


Auf Großtierfang für Hagenbeck

Selbsterlebtes aus afrikanischer Wildnis von Chr. Schulz (vom Hause Carl Hagenbeck in Hamburg). Über 50 Illustrationen nach Originalaufnahmen.

Ein äußerst fesselndes Bild gibt Chr. Schulz über die beim Einfang wilder Tiere zur Anwendung gelangenden Methoden, wobei an die Kühnheit und Todesverachtung des Jägers hohe Anforderungen gestellt werden. Tief ergreifend ist u. a. die anschauliche Schilderung von dem tragischen Tod eines Freundes im Kampfe mit einem angeschossenen Büffel, wobei auch der Verfasser fast das Leben eingebüßt hätte. Wir folgen dem Weidmann und Tierfänger in den dichtesten Urwald, wo nur Buschmesser und Axt den Weg zu bahnen vermag, wir folgen ihm auf flüchtigem Roß in die weite Masai-Nyika, um an seinen Giraffen-, Zebra- und Antilopenfängen teilzunehmen. Der Verfasser ist auch ein ausgezeichneter Kenner von Land und Leuten. Unserer ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika, dem verlorenen Paradies, widmet er seine liebevollste Aufmerksamkeit. Ebenso erweist er sich als scharfer Beobachter der verschiedenen Eingeborenen-Stämme.