1) Gnade 2) wünschen 3) treue 4) gedeihen 5) schulden 6) gesetze 7) halten Henry, þurg Godes fullome,1) king on Engleneloande, lhoaurd on Yrloand, Duke on Normand, on Acquitain, Eorl on Anjou, send I greeting, to alle hise holden, ilærde and ilewerde on Huntingdonschiere. Þat witen ge well alle, þæt we willen and unnen2) þæt ure rædesmen alle oðer, þe moare del of heom, þæt beoð ichosen þurg us and þurg þæt loandesfolk on ure kuneriche, habbið idon, and schullen don, in þe worðnes of God, and ure þreowðe,3) for þe freme4) of þe loande, þurg þe besigte of þan toforen iseide rædesmen, beo stedfæst and ilestinde in alle þinge abutan ænde, and we heaten alle ure treowe, in þe treowðe þæt heo us ogen,5) þet heo stedefestliche healden and weren to healden and to swerien þe isetnesses6) þet beon makede and beon to makien, þurg þan toforen iseide rædesmen, oðer þurg þe moare del of heom alswo, alse hit is before iseide. And þet æhcoðer helpe þet for to done biþam ilche oðer, aganes alle men in alle þet heo ogt for to done, and to foangen.7) And noan ne of mine loande, ne of egetewhere, þurg þis besigte, muge beon ilet oðer iwersed on oniewise. And gif oni eðer onie cumen her ongenes, we willen and heaten, þæt alle ure treowe heom healden deadlichistan. And for þæt we willen þæt þis beo stædfast and lestinde, we senden ȝew [154] þis writ open, iseined wið ure seel, to halden amanges ȝew me hord. Witnes us-selven æt Lundæn, þæne egetetenðe day on þe monðe of Octobr, in þe two and fowertigðe ȝeare of ure crunning.

Anonyme epische Gedichte. Ein siegeslied, wahrscheinlich in London nach dem von den verbundenen baronen im jahre 1264 erfochtenen siege bei Lewes entstanden, scheint nach seiner sprache älter zu sein, als es ist. Schon im folgenden jahre wurde die siegende partei in der schlacht bei Evesham gänzlich vernichtet, wodurch jede veranlassung zu jenem triumphgesange benommen wurde. Die Reliquiæ Antiquæ von Wright und Halliwell enthalten einige anonyme gedichte der epischen gattung, welche in diese zeit fallen, so Maximon (Bd. I. seite 119-125), Judas (s. 144), beide aus dem dreizehnten jahrhundert. Die lyrik ist vertreten durch gebete (s. 22. 57), fromme betrachtungen[155] und lobgesänge auf Jesus und Maria (s. 48. 49. 100-103). Unter den letzteren, sämmtlich dem dreizehnten jahrhundert angehörenden gedichten befindet sich eine hymne auf Jesus und Maria (seite 100), welche sich durch einfache natürlichkeit der sprache eben so wohl als durch künstliche reime auszeichnet. Folgendes ist der anfang dieses lobgesanges:

Somer is comen and winter is gon,
this day beginniz to longe.

And this foules everichon,
joye hem wit songe!

So stronge kare me bint,

Al wit joye that is funde
in londe,

Al for a child

That is so milde
of honde,

1) schön 2) reinheit. 3) sought 4) haveth 5) broke That child that is so milde and wlong,1)
and eke of grete munde,2)

Voye[156] in boskes and in bank
i-sount3) me hauȝ4) a stunde!