Now God, that is of mightes mast,

3) angehörige Grant him grace of the Holy Ghast
His heritage to win;

And Mary moder, of mercy free,

Save our cing and his meny3)
Fro sorrow, shame and sin.[163]

The visions of Piers Ploughman. In der mitte des vierzehnten jahrhunderts entstand ein satyrisches gedicht The Visions of Piers Ploughman. Dieses gedicht, als dessen verfasser Robert Longlande genannt wird, ist eines der wichtigsten werke, welches vor einführung der buchdruckerkunst in England geschrieben worden ist. Es enthält in volksthümlichem gewande diejenigen lehren und ansichten, welche allmälig die kirchenreform herbeiführten, und suchte mit beseitigung des reimes das alliterationssystem, wie es in der alten angelsächsischen sprache geherrscht hatte, von neuem in das leben zu rufen. In beiden beziehungen ist es characteristisch für eine grosse literarische, wie politisch-kirchliche veränderung in England, indem die sprache und alte selbstständigkeit der deutschen bevölkerung England’s, wenn auch modificirt, wieder die oberhand über die sprache und gesinnung der romanisirten Normannen gewonnen hatte. Von diesem werke sind viele handschriften vorhanden, da es einst sehr populär war; ebenso ist es oft herausgegeben worden, zuerst im jahre 1550 in London von Robert Crowley, in neuerer zeit (1813) von Th. D. Whitaker, zuletzt im jahre 1842 von Thomas Wright, dessen ausgabe auf jene älteste fusst, während sein vorgänger Whitaker ein abweichendes manuscript abgedruckt hat. Von dem autor des gedichts ist so gut wie nichts bekannt; gewöhnlich wird er Robert Longlande oder Langland genannt; aber es ist aus inneren gründen wahrscheinlich, dass er nicht Robert, sondern William hiess, und dass er unter diesem namen in dem gedichte von sich selbst spricht. Er will als mönch im westlichen England in der nähe der Malvern hills gelebt haben, wo er eines maimorgens, wie das gedicht erzählt, eingeschlafen sei und nun verschiedene träume oder visionen gehabt habe.

1) scóp (shaped,) gestaltete 2) gewänder 3) aber 4) morning 5) wunder 6) broad 7) brunnen, quelle 8) es überfiel mich so sanft. [164]In a summer season, when soft was the sun,

I shoop1) me into shrowds,2) as I a sheep were;

In habit as an hermit unholy of werkes,

Went wide in this world wonders to hear;

Ac3) on a May morwening4) on Malvern hills