„But I kan rymes of Robyn Hood,“

und der schottische chronist Fordun, welcher um 1350 schrieb, gedenkt ihrer ausführlich.[180]

Lytell Geste of Robyn Hode. Diejenige, welche sich in dem oben näher bezeichneten Ms. zu Cambridge findet (ungenau abgedruckt in Jamieson’s Ballads, Hartshorne’s Ancient Metrical Tales, besser in Ritson’s letzter ausgabe von Robin Hood), handelt von der befreiung Robin Hood’s durch seine treuen genossen Litul John und Moche, als er von einem mönche, dem er hundert pfund abgenommen, in der kirche zu Nottingham erkannt worden war. Das gedicht beginnt mit einer schilderung des waldes:

1) Dickicht 2) schön 3) hoch In somer when the shawes1) be sheyn,2)
And leves be large and long,

Hit is full mery in feyre foreste
To here the foulys song,

To se the dere draw to the dale
And leve the hilles hee,3)

And shadow hem in the leves grene
Under the grene-wode tre.

Die verschiedenen Robin Hood balladen wurden später zu einem kleinen epos verbunden, welches unter dem titel: Lytell Geste of Robyn Hode gegen ende des 15. jahrhunderts von Wynkyn de Worde gedruckt worden ist[181] und also beginnt (Percy’s Reliques S. 21):

Lythe and lysten, gentylmen.
That be of free-bore blode:
I shall you tell of a good yeman,
His name was Robyn Hode.
Robyn was a proude out-lawe,
Whiles he walked on grounde;
So curteyse an outlawe as he was one,
Was never none yfounde.

Ausser den romanzen und balladen, welche den angeführten beiden sagenkreisen angehören, waren im vierzehnten jahrhundert noch mehrere andere vorhanden, wie jene beissende satyre auf das ritterthum The Tournament of Tottenham,[182] ferner The Tale of the Basyn and the Frere and the Boy,[183] vielleicht auch The Nutbrowne Maid,[184] wenn auch letztere nicht in ihrer jetzigen gestalt, indem sich volksthümliche lieder bis zu ihrer aufzeichnung durch schrift oder druck im munde des volkes vielfach umgestalteten.[185]