[17.] Cal — Gal — Gæl: keltisch, und don — down: berg, so dass Caledonia so viel heisst als keltisches gebirgsland.

[18.] Kein theil England’s enthält so viele und merkwürdige römische alterthümer, als derjenige strich, durch welchen die mauer Hadrian’s führte; sie ist daher gegenstand einer besonderen schrift geworden: The Roman Wall: a historical, topographical, and descriptive Account of the Barrier of the Lower Isthmus, extending from the Tyne to the Solway, deduced from numerous personal Surveys. By the Rev. J. Collingwood Bruce, of Newcastle-upon-Tyne.

[19.] Da nach Beda’s kirchengeschichte (Denique [Osvaldus rex] omnes nationes et provincias Britanniæ, quæ in quatuor linguas, i. e. Britonum, Pictorum, Scotorum, Anglorum divisæ sunt, in ditione accepit. III, 7.) die Picten eine von den Scoten verschiedene sprache redeten, so hat man wohl zu voreilig angenommen, dass sie ein scandinavischer stamm gewesen seien, und darauf die eigenthümlichkeiten des schottisch-englischen dialektes gegründet. Vergl. Dissertation on the Origin of the Scotish Language von J. Jamieson, vor dessen Dictionary of the Scotish language. 2 vols. 4. Edinburgh 1808. Neue ausgabe von J. Johnstone. 2 parts. 4. London 1840.

[20.] Apud Britannias Gratianus, municeps eiusdem insulæ tyrannus creatur et occiditur. Orosius histor. VII, 40.

[21.] Sharon Turner’s History of the Anglo-Saxons vol. I., Book II., chapt. VIII. handelt von der eintheilung Britannien’s als provinz und ihren kaiserlichen regierungsbeamten.

[22.] Dieser merkwürdige moment der brittischen geschichte ist aufbewahrt und überliefert von Zosimus VI, 6. 10.

[23.] Abgedruckt mit bezug auf Britannien aus der ausgabe von Wesseling in Thomas Wright’s The Celt, the Roman etc. (S. 455.)

[24.] Diese compilation Richard’s von Cirencester wurde zuerst im jahre 1757 nach einer handschrift des vierzehnten Jahrhunderts zu Copenhagen in 8. von Bertram herausgegeben. Sie enthält achtzehn itinera, welche, wie Richard sagt, aus den zusammenstellungen geschöpft sind, die ein römischer heerführer habe veranstalten lassen. Thomas Wright’s buch enthält (S. 459) diese achtzehn itinera Richard’s von Cirencester, so wie den auf Britannien bezüglichen theil (S. 463) des im siebenten jahrhunderte zu Ravenna entstandenen geographischen werkes, welches in zwei handschriften (im Vatican und in der pariser bibliothek) auf uns gekommen ist.

[25.] Gildas spricht von Britanniens romanisirung „ita, ut non Britannia. sed Romana insula censeretur.“

[26.] Tungrier standen als besatzung an mehreren orten in Britannien. Sie waren Deutsche, welche zu Cäsar’s zeit unter dem namen Aduatuci bekannt und mit anderen Deutschen, den stammen der Condrusi, Eburones, Cæræsi, Pæmani und Segni, noch vor Cäsar unter die keltische bevölkerung Belgien’s eingedrungen waren. Cæs. de bell. Gall. II, 4. und Mannert geogr. der Griechen und Römer II, 1. p. 199.