»Still, Kind,« sagte die Bonne darauf, »dieser Herr sucht etwas, was er nicht finden kann.«

»Was sucht er denn, Fanchette?«

»Er sucht seinen eigenen Geist, mein Kind!« erwiderte sie laut, da sich die Kinder um sie drängten, um ihre Antwort zu hören.

»Ma foi!« echoten die Gaffer, als sie ihre Worte vernahmen – ob sie im Ernst oder im Scherz gesprochen waren, kann ich nicht sagen –, »ma foi! der Herr nimmt eine Droschke, um auf die Suche nach seinem eigenen Geist zu gehen!«

Gerade als diese Worte von hundert Zungen wiederholt wurden, setzte sich mein Wagen in Bewegung.

»Was zum Teufel bedeutet das?« fragte ich mich, »was bedeutet das? Wie kommt die Bonne zu diesem seltsamen Gedanken?« Während ich noch darüber nachgrübelte, hielt die Droschke vor dem verlangten Hause. Ich stieg sogleich aus, bezahlte den Kutscher und läutete hastig. Der Concierge erschien alsbald und um so schneller, als ich etwas ungestüm geläutet hatte.

»Ist Ihr Herr zu Hause, mein Freund?«

»Gewiß, er ist heute noch nicht fort gewesen.«

»Wie! Nicht fortgewesen, wo er mich doch erst vor dreißig Minuten verlassen hat? Unmöglich! Monsieur Ravalette muß fortgewesen sein!«

»Wer ist Monsieur Ravalette? Ich kenne niemand dieses Namens. Mein Herr ist Monsieur Jacques d'Emprat.«