Mit der Erfüllung dieser fällt wohl auch die der zweiten Hälfte der vom Prälaten Emilian Elbertz († 1798) seinem Diener Heinrich Pohl mitgeteilten Prophezeiung[50] zusammen, deren Alter er auf ca. 150 Jahre angab: „Die Abteikirche von St. Pantaleon wird lutherisch, dann aber wieder katholisch werden. Mittelst einer Bombe, die bei der Kirche niederfallen wird, wird ein heiliger Körper zum Vorschein kommen, der keine Hände und Füße hat.“ Der Prälat hielt sehr viel auf sie und war gegen Ende seines Lebens in beständiger Sorge, daß sie noch bei seinen Lebzeiten sich verwirklichen könne; er ließ sogar nach dem Körper des Heiligen, der nach einer anderen Lesart der künftige Schutzpatron Kölns sein wird, Nachgrabungen anstellen, die jedoch ohne Erfolg geblieben sind.
„Wehe Köln!“ – läßt ein anderer Prophet sich vernehmen[51] – „Wenn im Raderthale Häuser gebaut und bewohnt sind, dann ist die Zeit nahe, die Unheil über Gute und Böse bringen wird. Wehe den Geistlichen, welche aus Hoffart und Lauigkeit Pracht und gute Tage lieben!... Von der Südseite werden die Feinde bis zum goldenen Apfel dringen und ein großes Blutbad anrichten. Viele Gute werden sterben und die Bösen durch die Bösen umkommen. Eine furchtbare Krankheit wird aufräumen helfen. Auf der Retirade wird Köln viel leiden; doch kann durch Gebet viel gewendet werden. Man soll Bittgänge thun, um gemeinschaftlich Gottes Rechte zu entwaffnen. Hört, ich sage euch: Die Hölle hat eine große Ernte! Bessere sich alles, ehe es zu spät ist.“
Die ehedem gäng und gäbe Prophezeiung „In Bonn werden die Jesuiten auf dem Markte gemartert werden“ glaube ich auf die Vision des Franziskaner-Paters Jakob Pirre vom Jahre 1745[52] zurückführen zu sollen. Diesem erschien am 25. Mai 1745, als er in der schwäbischen Stadt Laubheim übernachtete, der Geist Holzhausers[53] und gebot ihm aufzustehen und folgende Verse niederzuschreiben:
Millia sexcentum novies duodenaque pono,
Adde quater decies, tunc venit illa dies,
Qua Bonnae[54] Jesu socii fratresque beati
Francisci palmas martyriumque ferent.[55]
Zu Beginn des siebenjährigen Krieges machten die Enthüllungen der Hoffin, einer Küfersfrau aus Horrweiler bei Kreuznach, viel von sich reden; doch will ich mich an dieser Stelle auf die Wiedergabe zweier Briefe[56] des Kandidaten der Theologie Bender in Kreuznach beschränken, in denen dieser dem Kirchenrate Ward berichtete, was er selbst aus dem Munde der Frau erfahren.
Es war Freitags, den 1. April 1757 – lautet das erste Schreiben – da ich von Herrn Inspektor Rettig zum Predigen angeredet [bestellt] wurde. Nachdem ich den Sonntag zu Horrweiler gepredigt hatte und eben im Begriffe war, auf die Filiale zu gehen, wartete der Mann dieser Frau am Thor auf mich und bat mich, ich möchte doch des Mittags zu ihm kommen, weil er etwas mit mir zu reden hätte. Ich hatte kein Bedenken, ihm dieses zuzusagen, und ich hielt auch am Mittag mein Versprechen. Ich fand ihn, seine Frau und einige Kinder in seinem Hause; doch war ich nicht lange da, als ein Kind nach dem andern wegging, so daß wir drei allein blieben. Nach einem kurzen Stillschweigen sagte die Frau, sie möchte gerne eine Frage an mich richten, wenn sie nur wüßte, daß ich ihr es nicht übel nehmen würde. Da ich ihr dieses versichert hatte, so fragte sie mich, wer wohl die heut gehaltene Predigt zuerst gewußt hätte, sie oder ich? Dieses kam mir seltsam vor; ich sagte ihr dies und dabei, ich verstünde sie nicht, sie müßte sich deutlicher erklären. „Gut,“ sagte sie, „sagen Sie mir doch, wann Sie der Herr Inspektor zum Predigen bestellt hat.“ „Am verwichenen Freitag,“ war meine Antwort. Hierauf wandte sie sich zu ihrem Mann und sagte. „Siehst du nun, daß ich recht hatte und daß ich die Predigt eher gewußt, als der Herr Bender bestellt worden ist?“ Dieses machte mich nun nicht klüger, als ich zuvor gewesen war. Ich fragte den Mann, was alles dieses bedeuten sollte, und erhielt folgende Antwort: „Am Donnerstag früh, als ich erwachte, fragte mich meine Frau, ob ich auch wüßte, daß unser Herr Inspektor krank geworden wäre. Ich fragte, wie ich dieses wissen könnte. Ja, sagte meine Frau, er ist krank und wird auf den Sonntag nicht predigen, sondern wir bekommen einen andern; rate einmal, wen? Ich riet etlichemal. Nein, sagte sie, keinen von diesen, unsers Herrn Inspektors Sohn(?) kommt, und damit du siehst, daß ich es weiß, so will ich dir noch mehr sagen. Sie nannte hierauf das Lied, den Eingang und den Text, den er haben würde. Wir waren heute beide in der Kirche und ich bin überzeugt worden, daß meine Frau recht hatte, weil es das Lied, der Eingang und der Text war.“ Wenn es mit dieser Erzählung seine Richtigkeit hat, so hat die Frau in der That 32 Stunden früher gesagt, was ich predigen würde, ehe ich wußte, daß ich predigen sollte. Ich habe es allzeit für thöricht gehalten, wenn man so schließt: „Ich kann es nicht begreifen, wie es mit dieser Sache zugeht, deswegen ist sie wohl falsch,“ und ich fand auch nicht für gut, die Frau durch einen Machtspruch abzuschrecken und so ihr Zutrauen zu verlieren. Ich that also nichts, als daß ich ihr meine Verwunderung zeigte und zugleich ihren Mann fragte, ob sich die Sache so verhielte. Er bedeutete, alles, was er gesagt, sei die reine Wahrheit, und seine Frau werde mir noch erstaunlichere Dinge sagen. Ich fragte sie hierauf, auf welche Art ihr diese verborgenen Dinge offenbart würden, und da sie sah, daß ich kein Mißtrauen in die Wahrheit ihrer Erzählung zu setzen schien, so erfuhr ich folgendes: Wenn ihr zukünftige Dinge bekannt gemacht werden sollten, so ergriffe sie etwas, eben wie eine Menschenhand, in der Brust, und das sei das Zeichen, sich an einen einsamen Ort zu begeben. Alsdann werde ihr Geist ihrem Leibe entrückt und sie käme in Begleitung eines Engels in eine Versammlung von Geistern, die teils aus Engeln, teils aus Seelen von noch lebenden Menschen bestände. Hier werde alles, was noch in Zukunft geschehen sollte, als wirklich gegenwärtig abgehandelt, und die Seelen der gegenwärtigen Menschen redeten und handelten so, wie sie in der Folge der Zeit reden und handeln würden. Manchmal würden ihr sinnbildliche Gesichter gezeigt, und dann fragte sie ihr Führer, ob sie das verstehe und den Sinn von allem erkenne, da ihr dann, im Falle sie es nicht verstände, hinlängliche Erläuterung von einem Engel gegeben würde. Ebenso erhalte sie Befehle an diesen oder jenen oder einige Menschen, und sie werde allemal gestraft, wenn sie sich weigere, ihr aufgetragene Geschäfte zu verrichten. Zum Beweise aber, daß sie nicht getäuscht würde und daß alles, wie sie es gesehen und gehört, in Zukunft geschehen sollte, habe sie die Gnade, daß ihr öfters eine Begebenheit gezeigt würde, die sich in wenig Tagen in ihrem Ort oder in ihrer Nachbarschaft zutrüge, um die Wahrheit des übrigen daran zu prüfen. Eben ein solches Zeichen sei meine Predigt gewesen, denn mein Geist sei wirklich in der Versammlung aufgetreten und habe eben die Worte geredet, die sie heut in der Kirche von mir gehört hätte. Ich gestehe es, daß ich von allem diesen kein Wort weiß, und entweder hat ein anderer Geist in der Versammlung die Güte gehabt, meine Gestalt anzunehmen und meine Rolle zu spielen, oder die menschliche Seele muß Handlungen vornehmen können, deren sie sich nicht bewußt ist. Da ich begierig war, noch mehr zu erfahren, so brachte ich das Gespräch auf den gegenwärtigen Krieg, weil ich glaubte, sie würde sich in die Natur der Völker, der Landschaften, Städte und ihrer Lagen nicht recht finden können, sondern ihre Schwäche und vielleicht gar ihren Betrug offenbaren; allein sie sprach von allem diesen mit einer bewunderungswürdigen Fertigkeit und unterschied alles so wohl, daß ich in der That nicht begreifen konnte, wo sie als eine rohe Bäuerin solche Begriffe her haben sollte. Sie behauptete, den Krieg zwischen Preußen und Oesterreich lange vorher gewußt und auch einigen Leuten, die sie mir nannte, in Wiesbaden[57] vorhergesagt zu haben; man hätte sie aber, weil alles damals ruhig gewesen, als eine Thörin verlacht, besonders da sie die Bataille bei Lobositz[58] vorhergesagt und die Preußen für die Sieger erklärt habe. Zu eben der Zeit wäre sie ihrer Aussage nach in einer Geisterversammlung gewesen, in welcher sich der König von Preußen, wie die Häupter aller gegen ihn vereinigten Mächte befunden. Der König that alles, die Gegenpartei zum Frieden zu bringen und machte ihnen die nachdrücklichsten Vorstellungen; er führte ihnen die Gerechtigkeit seiner Sache und das unschuldige Blut zu Gemüte, das vergossen, und gewiß auf ihr Gewissen vergossen würde. Da aber die andern gegen diese Gründe unempfindlich waren und immer einer den andern in seinen Anschlägen bestärkte, so trat ein Engel zu dem König, zuckte ihn etlichemal zurück und sagte: „Sei getrost und laß dich ihre große Anzahl nicht kleinmütig machen! Wenn ihrer noch so viele wären, so sollen sie doch in dein Schwert fallen!“ Zu einer anderen Zeit hat sie den König in seinem Kabinett betend gesehen; zwei Engel standen hinter ihm, und da er zu Gott betete, er möchte doch der unschuldigen Schlachtopfer schonen und seinen Feinden friedfertige Gedanken geben, so sei abermals ein Engel zu ihm getreten und habe obige Worte wiederholt. Sie machte hierbei die Anmerkung, es verlange sie zu wissen, ob der König die Stimme wirklich höre oder ob diese Gedanken bloß als wie eigene in seiner Seele entständen. Ebenso will sie den Marsch der Franzosen vorausgesehen haben. Sie sagte, anfangs seien ihre Gesichter nach Böhmen zugewandt gewesen; damit aber die Feinde des Königs in dieser Gegend nicht zu mächtig würden, so hätten sie sich nach Westfalen wenden müssen. Doch würden sie dem König nicht schaden, sondern er würde sich auch dort ihren Leuten widersetzen. Für die Zukunft bestimmt sei überhaupt dieses: Der König würde stets sieghaft über seine Feinde sein und einen ehrlichen und dauerhaften Frieden schließen können. Diese Frau prophezeite auch, daß die Kurfürsten von Mainz und der Pfalz aus ihren Residenzen vertrieben werden würden, weshalb sie zu Mannheim[59] eingesperrt sei. Wie nun die bei ihr gegenwärtig gewesenen Hofpersonen erzählten, daß der Hof so bestürzt sei, weil er vom Prinzen von Sulzbach in langer Zeit keine Nachricht hätte, und glaubten, daß er gar tot sein möchte, hat sie selbige getröstet und gesagt: „Nein, er lebt noch; er ist in Prag in dem genannten Hause und Zimmer, sitzt am Tisch und liest gegenwärtig die Zeitung.“ Als dieses am Hofe gemeldet und auch durch einen Kurier alles wahr befunden sei, ist sie des Arrests entlassen worden. Ich muß hier noch anmerken, daß sich diese Frau, wenn sie wiederholt, was in ihrer Versammlung geredet, solcher Ausdrücke bedient, die für ihre Erziehung viel zu ordentlich und, wenn mir der Ausdruck erlaubt ist, viel zu vornehm sind; in ihren sonstigen Gesprächen kann man nichts Phantastisches an ihr wahrnehmen. Ich habe mich nach ihrem Wandel erkundigt und man giebt ihr das Zeugnis, daß sie sehr ordentlich lebe und die Kirche sehr fleißig besuche, ein scharfes Auge auf ihre Kinder habe und gegen die Armen ungemein freigebig sei; sie wird schier von jedermann für eine Thörin gehalten. Ich getraue mir in diesem Punkte nichts zu bestimmen; wenn sie auf höheren Befehl zu einzelnen Menschen redet, so haben ihre Bestrafungen die Zerrüttung der Seele zum Grunde, in diesem Falle ist sie der Gesellschaft nicht schädlich.
Einige Monate später ließ Bender weitere Nachrichten folgen. Am 1. Oktober 1757 – fährt er fort – sagte mir die Frau Hoffin, sie habe die ganze Zeit, da sie mich nicht gesehen, nur drei Offenbarungen gehabt: eine auf Pfingsten, die andere den 18. Juli und die letzte auf den 11. September. In Ansehung der ersteren können Sie die vollkommene Probe von der Wahrheit ihrer Aussage nehmen; in dieser wurde ihr offenbart, daß die Preußen die Bataille bei Kollin[60] verlieren und Prag verlassen würden. Sie sagt, sie habe dies, ehe es eingetroffen, dem Herrn Kirchenrat Mieg in Wiesbaden gesagt und sie berufe sich auf diesen als Zeugen für die Wahrheit ihrer Aussage. Wollten Sie Sich die Mühe nehmen, nachzufragen, so würden Sie vielleicht genug erfahren, um von dem übrigen urteilen zu können.[61] Die Ursache, warum diese Schlacht verloren gegangen, ist ihrer Aussage nach diese: Die Kaiserin habe nichts mehr gewünscht, als nur einmal über Preußen zu siegen, und sie habe sich anheischig gemacht, nach diesem Sieg einen ehrlichen Frieden zu schließen. (Sie müssen wissen, daß dieses bloß in der Geisterversammlung geschehen ist, wo auch die geheimsten Gedanken offenbart würden, jedoch ohne daß eine von den interessierten Personen ein Wort davon weiß.) Dieses sei bewilligt worden, doch habe ihr zugleich ein Engel gesagt, es werde doch kein Friede folgen; es geschehe bloß, um das Maß voll zu machen. In der Versammlung vom 18. Juli ist nichts Merkwürdiges vorgefallen, außer daß der kaiserlichen Partei ihr Trotz auf diesen Sieg stark verwiesen und zugleich dem König von Preußen der Sieg aufs neue versprochen worden. Die Offenbarung vom 11. September ist ungemein außerordentlich, und wenn dieses eintrifft, so ist man vielleicht gezwungen, dieser Frau mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Sie sagte nämlich, es sei ihr ein sehr junger Herr und eine etwas ältliche Dame gezeigt worden mit dem Bedeuten: Dieses ist der Prinz von Oranien[62] und diese seine Frau Mutter.[63] Ich weiß nicht, sagte sie, ob solche Personen in der Welt sind, allein so habe ich sie nennen hören. Diese beiden hohen Personen habe ein Engel aufgemuntert, ihren gedrückten Glaubensbrüdern beizustehen und sich der Sache der Religion anzunehmen. Gleich darauf habe sie ein starkes Gewinsel gehört, woraus sie geschlossen, daß dieser junge Prinz im Anfange nicht sonderlich glücklich sein werde. „Die Sache geschieht gewiß,“ fuhr sie fort, „wann aber, das ist mir unbekannt und nicht offenbart worden.“ Ich fragte sie, was es endlich wohl für einen Ausgang mit dem gegenwärtigen Krieg nehmen werde. Ich erhielt eine Antwort, deren ich mich von Wort zu Wort besinne: „Es ist hier,“ sagte sie, „nicht um Kronen und Länder, sondern um das wahre Wort Gottes zu thun, und ich habe die Versicherung, daß dieses nebst seinen Verteidigern nie unterliegen werde.“ Noch eins hätte ich schier vergessen: der Stadt Mainz soll ein großes Unglück bevorstehen, Landau und Straßburg sollen nicht leer ausgehen.
Gerade in bedrängten Zeiten tauchen prophetische Stimmen am ehesten auf, und so erschienen Anfang April 1761 plötzlich auch in Köln[64] zwei alte Männer von ehrwürdigem Aussehen, die auf eine sonderbare Art gekleidet und barfuß waren und nur Wasser und Brot genossen. Sie verkündeten auf öffentlichen Gassen den Zorn Gottes über die Menschen und weissagten, daß im Jahre 1765 sich in allen vier Weltteilen ein allgemeiner Krieg entzünden, 1766 Konstantinopel zerstört werden, 1767 England im Wasser untergehen, 1768 die ganze Welt den wahren Gott erkennen und 1769 ein großer Mann ein wichtiges Zeugnis davon ablegen, 1770 ein allgemeines Erdbeben stattfinden, 1771 Sonne und Mond samt den Sternen vom Himmel fallen, 1772 die Welt in Flammen untergehen und endlich 1773 das allgemeine Weltgericht einbrechen werde. Man verbot ihnen sogleich, ihre Mission fortzusetzen; sie aber widersetzten sich diesem Befehle und gaben sich für Propheten aus, die der Himmel abgesendet, die Menschen zu schleuniger Buße zu ermahnen. Dieserhalb gefänglich eingezogen, wurden sie von den Jesuiten einem Verhör unterworfen; sie antworteten in lateinischer, griechischer, hebräischer, chaldäischer und anderer Sprache und gaben vor, 700 Jahre alt und aus der Gegend von Damaskus gebürtig zu sein. Mit Erlaubnis der Obrigkeit von den Jesuiten gefesselt nach Rom geschickt, wollten sie dort die Richtigkeit ihrer Mission erweisen.
Nach den Freiheitskriegen verwirrte der durch seine Wanderung nach Königsberg (1807/08) bekannt gewordene Landmann Johann Adam Müller[65] vom Maisbacher Hofe bei Heidelberg die Gemüter vieler Rheinländer gelegentlich seiner Reise zum Aachener Kongreß (1818), indem er behauptete, es werde noch in diesem Jahre Napoleon von St. Helena zurückkehren und ein neuer Krieg beginnen, der drei Jahre dauern und Frankreich unter das Szepter der vier verbündeten Monarchen, wozu er England zählte, bringen würde; sein Auftrag gehe diesmal dahin, die vier Fürsten aufzufordern, alles daran zu setzen, eine Religions-Vereinigung zu bewirken und Juden, Heiden und Türken dem Glauben an Jesum Christum zuzuführen, worauf die glückselige Zeit auf Erden beginnen werde.[66]
Die beiden namhaftesten Seher des Rheinlandes aber sind Rembold und Knopp, bei deren Geschicken und Enthüllungen wir nunmehr verweilen wollen.