6. Blutmischung.

7. Instinkt.

[ III. Anwendung der Grundsätze auf die Rassenzucht beim Menschen.]

Der folgende Teil der Schrift widmet sich nunmehr der Lösung des Problems der Vervollkommnung der erblichen Organisation des Menschen. Die Lösung liegt in der Befolgung der Grundsätze der Rassenzucht, die soeben aufgestellt worden sind. Wir haben diese also jetzt in ihren besonderen Beziehungen auf den Menschen zu betrachten.

Zunächst sei die Hauptthese ins Gedächtnis zurückgerufen; sie lautet: Der Mensch muß nach Vervollkommnung streben, was durch Entfaltung seiner höchsten Eigenschaften verwirklicht wird. Diese sind Erkenntnisfähigkeit, Charakter und höhere Gefühle, sowie die dem Menschen eigentümliche Körperschönheit.

Diese Eigenschaften stellen also das Zuchtziel dar.

Auch will ich gleich vorausschicken, daß ich keine Voraussetzungen hinsichtlich der Güte bestehender Rassen für den Zweck der Auffindung der zu züchtenden Merkmale des Vollkommenheitsideals mache. Nachträglich wird es bisweilen nötig sein, Hinweise auf Rassen und Völker zu geben, von denen die ganze Erfahrung in der Geschichte und der Völkerpsychologie einfach die Tatsache feststellt, daß sie gewisse höchste menschliche Eigenschaften in vollkommenster Ausbildung besitzen. Auf die Erleichterung jedoch, von diesen Tatsachen als Voraussetzungen auszugehen, verzichte ich und suche die Kennzeichen geistiger und körperlicher menschlicher Vollkommenheit auf ohne die Voraussetzung, daß es noch Höhenunterschiede innerhalb der Kulturvölker gebe.

[1. Das Material.]

Das Material bilden diejenigen spontanen Variationen von Männern und Frauen, welche die besten Merkmale des Geistes und des Körpers tragen.

[a) Die geistigen Eigenschaften.]