Ferner betonen nach Ellis die italienischen Dichter den Vorzug des blonden Haares.

Johanna von Aragonien, die schönste Frau des 16. Jahrhunderts, hatte nach der Beschreibung ihres Arztes Niphus, des Philosophen am päpstlichen Hofe und Freundes Leos X., langes goldiges Haar und blaue Augen, rosig-weißen Teint.

Gabriel de Minuts Geliebte hatte »trotz ihrer südlichen Heimat blondes Haar und blaue Augen«. Die Beschreibung stammt aus dem Jahre 1587.

Die griechischen Künstler vergoldeten das Haar ihrer Statuen. Götter und Menschen sind bei Homer oft blond: Venus ist es fast immer.

Ellis fährt dann fort: »Es ist interessant, daß die Musterung der weiblichen Schönheitsideale in vielen verschiedenen Ländern zeigt, daß sie alle Merkmale enthalten, welche dem ästhetischen Gefühle des modernen Europäers entsprechen, und viele dieser Ideale enthalten kein Merkmal, das mit unserm Geschmacke ganz unvereinbar wäre.«

»Daß die Schönheit ein Element der Objektivität enthält, ergibt sich auch daraus, daß Männer niederer Rasse manchmal europäische Frauen schöner finden als die ihres eigenen Stammes. Wahrscheinlich ist unter den geistig und somit auch ästhetisch am meisten entwickelten Individuen niederer Rasse diese Vorliebe für weiße Frauen zumeist zu finden.«

Nach allem: Menschliche Schönheit, gemessen am Weibe, weil diese sie in maximalem Betrage besitzt, ist objektiv. Das allgemeinste Merkmal dieser Objektivität der Schönheit ist die Blondheit mit ihren Attributen der weißen Haut und blauen Augen.

[c) Die Auserlesenen.]

Nach diesem Überblick über die wertvollsten geistigen und körperlichen Eigenschaften des Menschen bleibt es mir noch übrig, im Zusammenhang kurz den Gesamthabitus des für die Auslese und Reinzucht tauglichen Mannes und Weibes zu schildern. Das kann natürlich nur in großen allgemeinen Umrissen geschehen und unter Leitung folgender Gesichtspunkte, die im Vorhergehenden aufgefunden worden sind: