du Klang von Gold, du tönende Siegbeute! Spring empor, ansteckendes
Wort! Daß die neue Sprache, wie ein See voll Quellen
Alle ihre Schleusen überflute! Ich höre den einzigen Ton anwachsen
mit sieghafter Beredsamkeit!
Sie verharrt, die Leier in deinen Händen,
Verharrt wie der Bereich, auf dem sich der ganze Gesang eingräbt.
Du bist nicht mehr die, die singt, du bist der Gesang selber im
Augenblick, wo er sich aufschwingt,
Das Tun der Seele, auf ihres eigenen Wortes Ton gestimmt!
Die Erfindung der Wunderfrage, die klare Zwiesprach mit dem nieerschöpften Schweigen.