Als er so entschlossen war, setzte er sich vor die Tür an die Straße. Er dachte: „Vielleicht kommt die Rechte hier vorbei.“ Es kam aber nur ab und zu ein Lastträger oder ein altes Weib mit einem Korb auf dem Kopfe. Die sagten nichts als: Guten Tag! und gingen vorüber.

Da er nun einsah, daß es so unmöglich ging, spazierte er hinunter in die Stadt. Er war aber schüchterner Natur und wagte kaum ein Weib anzusehen.

Nahe vor der Stadt kam er an einer einzelnen Hütte vorbei. Vor der saß ein Mädchen und hatte vor sich auf einem schwarzen Brettchen ein Zuckerrohr, ein Stück Büffelhorn und ein Stück Elfenbein liegen.

Nala blieb stehen und besah sich alles. Für sein Leben gern hätte er gefragt, was das bedeute, aber er durfte ja nicht.

Als er ein Weilchen schweigend gestanden hatte, begann das Mädchen: „Was stehst Du denn da und fragst nicht, was das bedeutet?“

„Ich darf keine Fragen stellen“, sagte Nala.

„Weshalb denn nicht?“ lachte sie.

„Weil ich es meinem Vater gelobt habe.“

„O, so bist Du Nala aus der Gesetzesgasse!“ Das Mädchen lachte laut.