„Nicht Lehmhütte —.“

„Schon gut! sag’ ich. An der Seeseite, dicht hinter Kolupitiya-Station ist ein Haus frei.“

„Das, was der deutsche Kaufmann bewohnt hat?“

„Eben das.“

„Die Miete ist hoch.“

„Drum rühr’ Dich, rühr’ Dich! Der Mensch muß einen Sporn haben, wenn er vorwärts kommen will. Widerstand braucht der Mensch zum Gedeihen, nichts als Widerstand.“ Dabei machte er eine Bewegung mit den Armen wie ein Athlet, der im Begriff ist, sich auf den Gegner zu stürzen.

So mietete Wijasingha das Haus an der Seeseite und begann es auszustatten. Welche Arbeit! Wie viel Laufen, wie viel Reden, wie viel Ärger! Hätte ihm nicht der Abend mit der Liebsten gewinkt, er hätte längst gesagt: Ich mag nicht mehr!

Über die Hälfte des Monats war verflossen, da kam eines Morgens sein Schwiegervater eilig zu ihm.

„Sohn,“ sagte er fast feierlich, — denn je reicher einer wird, um so mehr Ehrfurcht hat er vor dem Geld — „ich sorge für meine Tochter, wenn ich für Dich sorge. Kennst Du Galgulum?“

„Freilich! Es liegt nördlich von Matale,“ erwiderte der ganz erstaunt.