„O, Du kennst es aus Deiner Fuhrmannszeit,“ rief der Alte lustig. „Danke den Göttern, daß Du einen Schwiegervater hast, der auf solche Sachen nichts gibt. Bei mir heißt es nicht: Zeige, was Du gewesen bist! sondern: Zeige, was Du bist! Laß sie in Kolombo nur kichern. Wenn Du was geschafft hast, werden sie aufhören. Wer Geld hat, der hat alles. Und Du wirst was schaffen. Du bist ein Glückskind. Wie hättest Du sonst den Stein gefunden. Denkst Du, wegen der 20000 Rupien allein, habe ich Dir meine Tochter gegeben! Aber genug der Schwätzerei! Also hör’ zu! Um den See von Galgulum wird Land urbar gemacht. Es ist alles im Stillen betrieben. Ich habe es eben erst erfahren. Verstehst Du nicht? Die Regierung will nicht, daß Geschäfte damit gemacht werden, indem einer das Ganze kauft, sondern will stückweise an die Bauern verkaufen. Unser Bauer hat aber kein Geld. Es ist ein wundervolles Geschäft, wenn wir zuerst hinkommen.“

Wijasingha verstand immer noch nicht.

„Verstehst Du noch nicht? Wir gehen hin, d. h. ich überlaß Dir das ganze Geschäft. Ich will Dich anlernen im Geldmachen, ich will Dir Mut und Lust zum Geschäft machen. Wir leihen den Bauern, damit sie kaufen können und nehmen unsere Zinsen. Ich habe meine Leute dort.“

„O, so meinst Du,“ sagte Wijasingha gedehnt.

„Bist Du bereit?“

„Wozu?“

„Abzureisen!“ rief der Alte heftig werdend. „In einer Stunde geht der Zug nach Kandy.“

„Wie lange bleiben wir denn?“

„Etwa drei Tage.“

„So muß ich doch erst von Lucia Abschied nehmen.“