Als Wijasingha eintrat, lachten beide gerade lustig, verstummten aber sofort.
Lucia sprang auf, um ihren Bräutigam zu umarmen; der aber meinte grämlich:
„Wovon spracht Ihr denn gerade, als ich Euch unterbrach?“
„Aber,“ sagte Lucia, „wir sprachen von den Pferderennen.“
„Deswegen brauchtet Ihr doch nicht so plötzlich verstummen.“
„Aber — sollte ich Dich denn nicht begrüßen?“
Sie lachte lustig und der junge de Soysa mit.
Wijasingha wollte auffahren. Plötzlich blieb sein Auge auf dem lachenden Gesicht seiner Braut hängen. Er hatte sie in dieser etwas spöttischen Weise noch nie lachen sehen und halb mit Staunen, halb mit Schrecken sah er auf diesem blühenden hübschen Gesicht, der durch einen haarfeinen Flaum etwas sammetartiges bekam, etwas weich nachgiebiges, das ihn stets so entzückt hatte, die Züge des Vaters, des alten de Soysa hervortreten.
Lucia war ein gutes Mädchen, wie sie durch ihr entschlossenes Warten auf ihren Geliebten bewiesen hatte, aber tatsächlich vom Charakter ihres Vaters, weder gewohnt noch befähigt, in anderen zu lesen.