Der Alte hielt erstaunt im Essen inne.

„Siehst du nicht, daß es so einer ist? Weißt du nicht, daß du eines Brahmanen Sohn bist?“

„Vater, er lehrt die Frucht früherer Taten. Laß mich mit ihm gehen.“

Und zum zweiten Male der Alte:

„Siehst du nicht, daß es so einer ist? Wer soll an meinem Grabe die Totenopfer vollziehen, wenn du uns verläßt? Überdies haben nicht auch die Rishis die Frucht der Taten gelehrt?“

Der Knabe stand bedrückt; denn er fühlte, daß sein Vater recht hatte mit dem Totenopfer. Indem kam des Brahmanen jüngeres Söhnchen, das er mit einer anderen Ehefrau gezeugt hatte, in die Halle gehüpft und schrie wie zum Scherz einmal über das andere: „Vater, Vater!“

Da richtete sich der Knabe plötzlich auf und sagte zum dritten Male:

„Laß mich mit dem Manne gehen. Ich will nicht Speise, nicht Trank nehmen, läßt du mich nicht gehen.“

Weil nun der Vater merkte, wie es mit dem Kinde stand, daß es das Geheimnis des Samsara gewittert hatte, sagte er, schweren Herzens und dem Mönche grollend: „So geh!“ Dann aber, als er den am Tor noch unbeweglich und gesenkten Blickes dastehen sah, überkam es ihn, und sich vor seinem eigenen Groll fürchtend, daß er ihm in diesem oder einem folgenden Leben schaden könnte, rief er dem Mönche zu: „Mönch, ich zürn’ dir nicht!“