Ich glaubte es zu sehen:
Den mächtigen Kopf eines Gottmenschen, das gewaltige Haupt eines Helden, dem die Natur das stolze Bewußtsein seiner Kraft gegeben, ein herrliches Riesenantlitz, wie an der Schwelle des Alls. Und eine sanfte zärtliche Frau, die leise das Haar des Gottes berührt und spricht:
– Lasse den Menschen wieder auferstehen, wenn er gestorben ist ...
Und die strengen, doch nicht grausamen Lippen des Gottes öffnen sich, um zu antworten:
Nein, ich werde ihn nicht auferstehen lassen. Der Mensch wird sterben; die Pflanzen werden sterben wie sie, die sich davon nähren, die Erde wird untergehen, sie wird untergehen, um nicht wieder zu erstehen.
Hina erwiderte:
– Tue, wie es dir gefällt. Ich aber werde den Mond wieder auferstehen lassen.
Und was Hina gehörte, fuhr fort zu leben. Was Tefatou gehörte, ging unter, und der Mensch mußte sterben.
* * *
Ich war seit einiger Zeit mißmutig geworden. Meine Arbeit litt darunter. Es fehlten mir viele wesentliche Hilfsmittel, es verstimmte mich, künstlerischen Aufgaben, die mich berauschten, machtlos gegenüberzustehen, aber hauptsächlich fehlte mir die Lust.