Seit mehreren Monaten war ich von Titi getrennt, hatte seit Monaten nicht mehr ihr übermütig kindliches, zwitscherndes Geplauder über dieselben Dinge und dieselben Fragen gehört, auf die ich immer mit denselben Geschichten antwortete.

Und diese Stille tat mir nicht gut. Ich beschloß fortzugehen, eine Fahrt um die Insel zu machen, für die ich kein bestimmtes Ziel festsetzte.

Während ich meine Vorbereitungen traf – ein paar leichte Pakete für die Bedürfnisse der Reise – und meine Studien ordnete, schaute mein Nachbar und Freund Anani mir beunruhigt zu. Nach langem Zögern, begonnenen und wieder unterbrochenen Gebärden, deren klare Deutlichkeit mich sehr belustigte und zugleich rührte, entschloß er sich endlich, mich zu fragen, ob ich mich anschickte fortzugehen.

– Nein, erwiderte ich, ich will nur einen Ausflug von mehreren Tagen machen.

Ich komme wieder.

Er glaubte mir nicht und fing an zu weinen!

Sein Weib gesellte sich zu ihm und versicherte mich ihrer Zuneigung, sagte mir, daß ich kein Geld brauche, um unter ihnen zu leben, daß ich, wenn ich wollte, einst für immer dort ruhen könnte – sie wies auf einen mit einem Bäumchen geschmückten Grabhügel nahe bei ihrer Hütte.

Und plötzlich verlangte mich danach – dort – zu ruhen. Da würde mich wenigstens in alle Ewigkeit niemand stören ...

– Ihr Europäer seid seltsam, fügte das Weib des Anani hinzu. Ihr kommt, ihr versprecht zu bleiben, und wenn man euch lieb hat, geht ihr wieder?

Ihr sagt, ihr kommt wieder, aber ihr kehrt niemals zurück!