Die Entfernung der Erde vom Monde schätzen sie auf ihre Weise: – Eine weiße Taube brachte den Samen des Baumes Ora vom Mond auf die Erde. Sie brauchte zwei Monde, den Trabanten zu erreichen, und als sie nach abermals zwei Monden auf die Erde fiel, war sie federlos. – Dieser Vogel hat von allen den Maories bekannten Vögeln den schnellsten Flug.

Dies aber ist die tahitische Benennung der Sterne. Ich vervollständige Tehuras Lektion mit Hilfe des Fragments einer uralten Handschrift, die in Polynesien gefunden wurde.

Ist es zu gewagt, darin eher die erste Andeutung eines von der Astronomie aufgestellten Systems, als ein zufälliges Spiel der Phantasie zu sehen?

Roüa – groß ist sein Stamm – schlief mit seinem Weibe, der Düsteren Erde.

Sie gebar ihren König, die Sonne, darauf die Dämmerung, dann die Nacht.

Da verstieß Roüa dieses Weib.

Roüa – groß ist sein Stamm – schlief mit der Frau, genannt „Grande Réunion“.

Sie gebar die Königinnen des Himmels, die Gestirne, sodann den Stern Tahiti, den Abendstern.

Der König der goldenen Himmel, der einzige König schlief mit seinem Weibe Fanoüi.

Von ihr stammt das Gestirn Taüroüa (Venus), der Morgenstern, der König Taüroüa, der dem Tag und der Nacht und andern Sternen, dem Mond und der Sonne gebeut und den Schiffern als Führer dient.