Und feierlich fuhr der Gott fort:

– Es ist das heilige Schwein. In seinem Blut wird der Bund der Männer gefärbt sein, die von mir stammen. Denn ich bin Vater in dieser Welt. Sie werden sich Oréoïs nennen. Dir übermittle ich ihre Vorrechte und ihren Namen. Ich selber kann hier nicht länger weilen.

Mahi suchte den Häuptling von Raïatéa auf und erzählte ihm sein Abenteuer. Aber da er das ihm anvertraute heilige Gut nicht hüten konnte, ohne der Freund des Häuptlings zu sein, fügte er hinzu:

– Mein Name sei der deinige und dein Name der meine.

Der Häuptling war es zufrieden, und sie nahmen beide den Namen Taramanini an.

Inzwischen war Oro wieder zu Vaïraümati zurückgekehrt und verkündigte dieser, daß sie einen Sohn gebären würde, den er ihr Hoa Tabou të Raï (heiliger Freund des Himmels) zu nennen gebot.

Dann sprach er:

– Die Zeit ist erfüllet und ich muß dich verlassen.

Er verwandelte sich sodann in eine ungeheure Feuersäule und hob sich majestätisch in die Lüfte bis über den Periréré, den höchsten Berg von Bora-Bora. Und hier entschwand er den Blicken seiner weinenden Gattin und des staunenden Volkes.

Hoa Tabou të Raï ward ein großer Häuptling und tat den Menschen viel Gutes. Bei seinem Tode wurde er in den Himmel erhoben, wo Vaïraümati selber den Rang einer Göttin einnahm.