Der König erhebt sich und kehrt feierlich, majestätisch, von seinem Gefolge geleitet, in seinen Palast zurück.

* * *

Seit etwa vierzehn Tagen wimmelte es von sonst selten auftretenden Fliegen, die unerträglich wurden.

Aber die Maories freute es, denn die Thunfische und andere Fische stiegen vom Grunde an die Oberfläche. Die Fliegen kündigten die Zeit des Fischfangs, die Zeit der Arbeit an. Man vergesse nicht, daß Arbeit auf Tahiti ein Vergnügen ist.

Jeder prüfte die Haltbarkeit seiner Netze und seine Angeln. Frauen und Kinder halfen mit ungewöhnlichem Eifer Netze oder vielmehr lange Gitter von Kokosnußblättern an den Strand und auf die Korallenriffe zwischen Land und Klippen schleppen. Auf diese Art werden gewisse Köderfischchen gefangen, die am schmackhaftesten für die Thunfische sind.

Als die Vorbereitungen beendet waren, was etwa drei Wochen in Anspruch genommen hatte, wurden zwei große, miteinander verbundene Pirogen aufs Meer gelassen, an denen vorn eine sehr lange, mit einem Angelhaken versehene Stange angebracht war, die mittels zweier hinten befestigter Taue schnell gehoben werden konnte. Sobald der Fisch angebissen hat, wird er sofort herausgezogen und in dem Fahrzeug untergebracht.

Eines schönen Morgens zogen wir (ich war – natürlich – mit bei dem Fest) aufs Meer hinaus und hatten die Klippenreihe bald glücklich hinter uns. Wir wagten uns ziemlich weit hinaus. Ich sehe noch eine Schildkröte, die uns, den Kopf überm Wasser, im Vorüberfahren nachschaute.

Die Fischer waren alle in fröhlicher Stimmung und ruderten eifrig.

Wir kamen den Grotten von Mara[8] gegenüber an eine Stelle, Thunloch genannt, wo das Wasser sehr tief ist.

Dort, sagt man, schlafen die Thunfische nachts in einer Tiefe, die den Haifischen unerreichbar ist.