Und dann stellte er sich mitten in die Stube und sprach:

»Ihr kennt alle die Bibel. Als Abraham für seinen Sohn Isaak ein Weib haben wollte, schickte er seinen Knecht Elieser aus, ein solches zu suchen; denn er dachte wahrscheinlich, daß Elieser das besser verstände als er und Isaak. Elieser war nur ein Knecht, aber er hatte doch dieses wichtige Amt bekommen. Er war ein družba. Hier seht ihr auch einen družba stehen. Zehnmal bin ich schon Zurater und Brautwerber gewesen; siebenmal haben sie mich – aber davon will ich nicht reden. Kurz und gut, dreimal ist es geglückt. Und dazu gehört dieses Mal. Ihr dürft nicht glauben, daß es nur der palenc war, der meine Zunge so geschmeidig und siegreich gemacht hat; denn ich habe schon von der Linde gepredigt. Kurz und bündig: durch Gottes Gnade und meine Hilfe ist es geglückt, von unserer ehrbaren Jungfrau Hanka für unseren ehrbaren Junggesellen und Gutssohn Samo das ›Jawort‹ zu bekommen.«

Ein Ruf allgemeiner Überraschung ging durch die Stube. Die Spinnmädchen umdrängten Hanka, und es wurde ein solcher Lärm, daß Kito sich nur durch die Anwendung von Grobheit wieder Ruhe schaffen konnte.

»Und so will ich nun die achtbaren Eltern unserer Jungfrau Hanka bitten und fragen, ob sie in Gottes Namen ihre Einwilligung zu der Verbindung geben wollen.«

Die Frage wurde bejaht.

»Und so frage ich unseren achtbaren Hausvater, ob auch er in Gottes Namen seine Einwilligung geben will.«

»Ja!« sagte Hanzo.

»So frage ich nun, ob diese Zeugen hier genügen, oder ob ich noch andere Zeugen holen soll.«

»Sie genügen.«