»Wollen Sie sich nicht wieder setzen, gnädiges Fräulein?«

»Ich kann nicht. Wenn Sie glauben, daß ich der Schlechtigkeit das Wort rede, kann ich ja nicht hier bleiben.«

»Gnädiges Fräulein, ich denke von Ihnen das Allerbeste. Und ich will auch nicht sagen, daß Juro schlecht ist. Aber er ist so betört, er hat sich selbst so von uns getrennt, daß er für uns alle verloren ist, auch für mich.«

»So bin ich umsonst gekommen«, sagte Elisabeth in tiefer Niedergeschlagenheit und setzte sich langsam wieder auf ihren Stuhl.

»Vielleicht hat es Gott so gefügt, gnädiges Fräulein,« entgegnete Hanzo bewegt, »daß Sie doch gekommen sind, daß Sie diese gute Tat vollbracht haben, damit mir altem Mann ein Trost wird, denn ich habe den Trost sehr nötig.«

Das Mädchen saß regungslos da.

»Das eine können Sie Juro sagen, daß ich über die Verbindung mit Ihnen glücklich bin und daß ich euch Gottes Segen wünsche.«

»Vater Hanzo!«

Das deutsche Mädchen sprang auf. Zitternd stand sie vor dem wendischen Bauern, und plötzlich umschlang sie seinen Hals.