Wenzeslaus schwenkte seine Fahne, der große König Karl stieg aus dem Bilde, Wallenstein zückte den Degen, Przemisl, der König, dessen Krone geraubt worden war, sprang auf von seinem Pflug.
Da lief Samo davon, die Treppe hinab, hinaus auf die Straße.
Die kühle Morgenluft ernüchterte ihn. Er ging zwei oder drei Straßen weiter, dann setzte er sich müde auf die Stufen, die zu einer Kirchenpforte emporführten.
Krok war tot. Weil er die Krone verloren hatte! Weil das alte Heiligtum nun ein wüster Matrose irgendwo versetzte und das Geld, das er dafür bekam, verliederte.
Ei, alter Krok, dir ist es schlecht ergangen!
Aber ich habe auch keine Krone. Ich bin auch tot.
Tröste dich! Siehe, der dort auf der Straße dahertorkelt, der war früher ein Priester. Siehst du, wie er stehen bleibt? Siehst du, wie er ein paar Sekunden lang her auf die Kirche sieht? Da hat er früher Hochamt gehalten, und an seinem Altar brannten viele Lichter.
Er hat auch eine Krone verloren.
Viel, viel Menschen verlieren eine kostbare, alte Krone, sinken von einem Thron in den Pfuhl.
Tröste dich also, alter, toter Krok! Ich will jetzt nicht mehr bös auf dich sein. Davon hast du schon etwas; denn ich bin doch ein Königssohn. Weißt du noch, wie du mich vergöttert hast? Wie du mir die Hand küßtest? Es ist dumm genug, daß alles so kommen mußte!