In der Hütte saß die Frau des alten Mannes. Sie war blind.
»Warum bist du blind?« fragte der Fremdling.
»Weil ich so viel geweint habe!«
»Und warum hast du geweint?«
Sie machte eine müde Gebärde.
Da zog der Fremdling eine goldene Schale aus der Tasche, darin war eine kristallklare Flüssigkeit, und er strich mit der Flüssigkeit über die Augen des alten Weibleins, und sie jauchzte und lachte mit ihren wieder geöffneten Augen.
Der alte Mann aber kniete am Tische nieder und sagte: »Du bist der König der Wenden!«
Und das alte Weiblein kniete am Tische nieder und sagte: »Du bist unser Kral.«
»Ja, ich bin der Kral der Wenden«, sagte der Fremde mit Feierlichkeit.