Da wurden die Tiere gesund.

Am nächsten Tage, als es Mittag war und die Sonne klar über das weiße Feld strahlte, nahm der Fremde das Mädchen an der Hand, führte es in den kleinen Garten vor der Hütte und sagte:

»Ich schenke dir diesen Stab, den ich hier in die Erde stoße. Er wird zu einem Baume werden, an dem tausend Blumen blühen werden. Und der böse Jäger wird nimmermehr Macht haben über euch.«

Das Mädchen dankte ihm, und als sie der Fremde so sah in ihrer Schönheit und Stärke, sagte er:

»Du bist schön und gefällst mir wohl, und ich möchte dich zum Weibe nehmen, wenn du mir in Wahrheit sagen kannst, daß du eine reine Jungfer bist.«

Da erglühte das Mädchen, und dann wurde es blaß, und es sah auf den herrlichen Jüngling und zögerte noch drei Herzschläge lang und sagte dann:

»Wohl, ich bin eine reine Jungfrau!«

Er fragte weiter:

»Sage mir noch, wer der Mann war, den ich gestern abend von deinem Hause schleichen sah, ehe ich bei euch eintrat.«

Sie antwortete: