Die Frau aus dem Moor – die Frau, die ihr Kleid wäscht –
Wir schrieen laut um Hilfe.
Es war nicht die Frau aus dem Moor. Es war Heinrichs Mutter. Es war unsere Fee.
»Was wolltet ihr machen?« fragte sie freundlich. Da gestanden wir alles.
Sie zürnte uns nicht; sie strich uns beiden über die Köpfe.
»Nun, habt keine Angst; es passiert euch nichts, ich bin ja bei euch!«
Ja, nun wußten wir: es konnte uns nichts passieren, da sie bei uns war. Heinrich schlang den Arm um seine Mutter und küßte sie zweimal, und dann nahm ich sie um den Hals und küßte sie dreimal.
Wir schritten ein paarmal an dem Graben auf und ab, ganz friedlich, als ob wir spazieren gingen, und nachdem wir etwa zehnmal ganz tief und erleichternd aufgeseufzt hatten, fühlten wir, daß unsere Herzen ruhiger wurden.
»Hat euch der Förster gerade um die jetzige Stunde bestellt?« fragte die Fee.