»So is 's! Wenn die Leute Pech haben, schieben sie's immer auf andere.«
Er drehte sich rasch wieder um.
»Nu, Mensch, siehste das nich ein, daß ich's bloß gut gemeint hab'? Daß ich bloß Dein Bestes wollte? Was?! Wenn die Sache richtig gegangen wär' –«
»Wenn! Man soll sich mit solchen Lausekerlen nicht einlassen. Herrgott, wenn wirklich, Schräger – – es is ja – es is ja gar nich zum Ausdenken –«
Der kleine, dicke Gastwirt legte dem großen, stattlichen Bauern beschwichtigend die Hand auf die Schulter.
»Hermann! Was nutz't n das alles! Abwarten! ruhig abwarten!«
»Abwarten! Du hast gut reden. Abwarten! Ich – ich – mir wird die Zeit zur Ewigkeit; drüben liegt mein Weib krank, sie weiß nichts von all dem, die Zinsen bin ich noch schuldig von Johanni, – ich – ich –«
»Weißte, Hermann, trink'n wir 'n Kirsch!«
»Ich mag nich, ich will nich, ich hab' schon genug!«