Der Wind wimmerte draußen, und der Mond war untergegangen hinter schwarzem Gewölk. Es war fast ganz dunkel.
Jetzt war das Licht da. Wie eine Laterne war's und hatte doch nicht die Form gewöhnlicher Laternen.
Jetzt – jetzt konnte er's sehen! Eine schwarze Gestalt trug die Laterne, und ihr folgte eine weiße. Schräger sah es deutlich im Lichtschein.
Und jetzt verschwanden die Gestalten mit dem Lichte huschend drüben im Buchenhofe.
Mit verzerrtem Gesicht drehte sich Schräger um.
Der Tod, der den Raschdorf heimführt, fiel ihm ein.
Er war sonst nie furchtsam gewesen. Aber seit er einen unter dem Rasen hatte, dem er den Atem genommen, kam die grauenhafte Angst – die wahnwitzige, abergläubische Furcht.
Finster war's, schauerlich finster, und der Junge röchelte so schwer.
Ein Mittel! Ein Mittel, um der Qual zu entgehen!