Heinrich stand mit gesenktem Kopfe da.
»Unser Mathias! Aber das war doch nicht recht, Hannes! Die Lotte kann doch nichts dafür.«
Die Antwort gab seine Schwester Lene.
»Das is ganz egal! Von den Schrägerleuten darfst Du keinen Strauß nehmen. Das paßt sich nicht!«
»Du wirst doch nich etwa zu den'n halten! Das hätt' sich der Mathias gerade verdient. Na komm, Lene, wir müssen wieder Ziegeln abkratzen. Geh nur in die Stube, Heinrich.«
Die Kinder gingen fort, und Heinrich nahm den Koffer und trat ins Haus.
Niemand war in der großen Wohnstube. Leer und einsam lag das Zimmer. Da fühlte Heinrich Raschdorf, daß hier die Heimat nicht mehr war.
Müde sank der Gast auf einen Stuhl und stützte sich auf den Tisch. Und so saß er ohne klare Empfindungen. Nur eine große Bangigkeit war in ihm.
Er hatte wohl auch Hunger. Aber es kam niemand, ihn zu fragen, ob ihm etwas fehle.