Mathias Berger kniete in eine Bank und durchlebte die schwersten Minuten seines Lebens.
Im Winkel dahinten im Beichtstuhl, bei dem Franziskaner, war seine Liese, und dort wurde entschieden über sie und über ihn.
Qualvoll langsam verging die Zeit. Sie war so lange, so lange! Freilich, ihre Frage war schwer.
Jetzt kam sie.
Er wandte sich um – sah sie an – fragend – bittend.
Sie lächelte leise und neigte bejahend das Haupt.
Dann kniete sie zu dem Bilde der schmerzhaften Madonna.
Mathias Berger legte das Gesicht auf seine Hände.
Und draußen klang die Abendglocke.