»Weißt Du was, Schaffer,« rief Heinrich glücklich, »schick' ihm dreißig Mark! Da sind sie! Schick's ihm! Er ist ein Prachtkerl!«
Heinrich legte das Geld auf den Tisch.
Der Riese starrte ihn blöde an, aber dann grinste er und stützte je einen Finger seiner rechten Hand schwer auf die Goldstücke, als fürchte er, ein Luftzug könne sie wegblasen.
»Und Du, Reichel, Du bleibst mir treu? Was auch kommen mag? Ja? Du bleibst bei mir, wenn sie auch alle gehen – alle!«
Der Riese sann schwer nach. Dann sagte er:
»A alter Kater geht nich weg vom Hofe!«
»Das ist hübsch von Dir, Reichel! Wir bleiben Freunde! Und jetzt kommst Du mit hinüber. Wir wollen eine Flasche Wein mitsammen trinken, weil sich der Hannes verloben wird. Auf Hannes' Wohl, hörst Du? Nur auf Hannes' Wohl! Der hat's uns ja angezeigt.«
Reichel meinte, wenn er Wein trinken solle, müsse er sich erst waschen und die Sonntagsjacke anziehen und sein gesticktes Vorhemdchen ummachen, sonst ginge es nicht. Dann werde er aber kommen.
Als Heinrich wieder in den Hof trat, traf er die alte Stenzeln.