»Gelt, Du, Hannes, der is aber gar nich 'n bissel stolz geworden, und a is doch schon Quartaner, hat doch jetzt immer Gamaschen an,« sagte das Mädchen bewundernd.
»Nu eben,« pflichtete Hannes bei. »Komm och balde nach, Liese; 's geht gleich los! Ich muß bloß schnell 's Grab graben und 'n Zylinder suchen. Wenn kommt 'n Dein Vater heim?«
»Nu, a kommt balde! Ich müßte eigentlich –«
»Gar nischt mußte! Bloß kommen! Kannste »In der Blüte deiner Jahre« auswendig, Liese?«
»Bloß drei Verse.«
»Das langt! Bloß balde kommen! In einer reichlichen halben Stunde geht der Rummel los. – Nanu, wer is 'n das?«
Zehn Meter von Hannes entfernt lag auf der Aue Waldmann, der Dackel. Er lag mit der Schnauze auf der Erde, so daß seine langen Ohren den Boden berührten, und schielte mit höchst durchtriebenem Gesicht den Hannes an.
»A is schon a paar Stunden hier,« berichtete Liese. »Ich hab' ihm Milchsuppe gegeben.«
»Machste recht, Liese! So ein'm Lump, der 's Hühndel totgebissen hat, Milchsuppe!«
»Ja, das wußt' ich doch nicht, Hannes. Und ich denke, Du bist froh, daß wir Begräbnis machen können.«