Der Briefträger (er war im Zivilleben Fabrikbesitzer im westfälischen Industriebezirk) machte einen niedergeschlagenen Eindruck.

„Drei Stück so leichte Zigarrchen ist ja nichts für einen, der ein starker Raucher gewesen ist“, sagte er.

„Die drei Dingerchen hole ich mir früh um sieben ab und verrauch sie alle drei nach dem Frühstück. Und dann habe ich den ganzen Tag nichts.“

„Trösten Sie sich“, sagte Barthel grob, „vielleicht werden Sie ooch noch gescheidt um ’n Kopp!“

Nur die dicke Cenzi war mitleidig. Sie hatte sich eben eine Zigarette angesteckt und sagte:

„Briefträger, ich krieg bloß zwei Stück am Tag. Aber Sie dürfen einmal dran ziehen.“

Sie steckte dem Briefträger ihre Zigarette in den Mund, und der sog sich gierig daran fest, blies den Rauch durch die Nase, sog so fest, daß er binnen Sekunden die ganze Zigarette aufgefressen hätte, wenn Cenzi sie ihm nicht entrissen hätte.

„Den laß ich nie wieder ziehen!“ sagte sie empört.

Eva hielt ihren Brief in der Hand. Sie war ein wenig unruhig geworden.

„Er ist von meinem Vater“, sagte sie leise zu mir.