„Wa–as?“
„Hinausscheren sollen Sie sich!“ wiederholte der häßliche Rabe.
„Das ist stark!“ sagte Stefenson verblüfft. „Nun bleibe ich natürlich hier!“
Er schob sich den wackligen Stuhl, der an der Wand lehnte, zurecht und sah mit stoischer Ruhe zu, wie das alte Weib ihre Karten mischte und legte, ohne ihn auch nur im geringsten zu beachten. Ich vergnügte mich an meinem Guckloche königlich.
Endlich stand Stefenson auf, legte auf die Tischkante eine Münze und sagte mit erzwungener Höflichkeit:
„Madame, ich möchte gern durch Ihre Kunst meine Zukunft erfahren.“
„Warten Sie!“ schnarrte der Rabe.
Und Stefenson wartete. Sibylle betrachtete indes unverwandt ihre Karten. Endlich schien sie fertig zu sein. Sie warf einen Blick auf das Geldstück und sagte: „Auf zwanzig Mark kann ich nicht herausgeben. Es kostet fünfundzwanzig Pfennig.“
„Behalten Sie nur das Goldstück“, erwiderte Stefenson. Da schnipste sie mit dem Finger die Münze vom Tische hinab auf den Fußboden und kreischte wütend:
„Fünfundzwanzig Pfennig kostet es!“