Darauf machte ich mir das Vergnügen, zum Neustädter Bahnhof zu gehen und den Zug zu belauern, von dem ich vermutete, daß er Herrn Stefenson mitführen würde. Ich hatte den Zeitpunkt ganz richtig aus dem Kursbuch festgestellt.
Als Stefenson die Bahnsperre passierte, trat ich ihm plötzlich entgegen, und er war nicht weniger erschrocken als ich, da ich ihn plötzlich auf der Promenadenbank in Thüringen traf.
„Guten Abend, Mister Stefenson“, sagte ich, „wie geht es der kleinen Luise?“
„Wieso – wieso – Luise – was geht mich das Gänschen an?“ versuchte er sich herauszulügen.
Ich blickte ihn freundlich an und sagte:
„Die Frau Vorsteherin, die ich telegraphisch anfragte, sagte mir, daß Sie dort waren.“
Da hustete er.
„Wissen Sie was“, sagte er zornig, „es ist nicht schön, daß Sie mir nachspionieren. Was geht mich das Gänschen an? Aber da Sie schon mal so ein Spion sind, will ich Ihnen sagen, ich kann für diese Schwäche nichts. Meine Mutter war eine Deutsche.“