Er schüttelte melancholisch den Kopf.

„Ihr Plan ist unrentabel“, sagte er düster.

„Mister Stefenson, ich will Ihnen einen alten deutschen Witz erzählen. Ein Schlächter kam in eine kleine Wirtschaft, um eine Kuh zu kaufen. Der Bauer führte ihn nach dem Stalle. Sie kamen in einen ganz dunklen Raum. Da sagte der Schlächter: ‚Aber Mensch, wie kann ich Ihnen für ein so elendes Tier so viel Geld geben, wie Sie verlangen?‘ – ‚Sachte‘, sagte der Bauer, ‚das hier ist nur der Rübenraum, die Kuh steht erst hinter der nächsten Tür.‘“

„Was gehen mich Ihre verdammten deutschen Witze an?“ grollte Stefenson.

„Fahren wir erst nach Hause“, entgegnete ich. „Und [pg 93]vorher können Sie ja mal die kleine Luise besuchen. Sie macht sich heraus.“

„Das fällt mir nicht ein“, sagte Stefenson kalt. „Ich hasse diese deutsche Sentimentalität.“

So fuhren wir nach Hause. Ich übergab Stefenson meine Zeichnungen und schriftlichen Ausführungen. Er nahm sie mit nach Neustadt, wo er immer noch in einem Hotel wohnte. Nach fünf Tagen suchte ich ihn zu sprechen. Es hieß, Mister Stefenson sei verreist. Eine Viertelstunde etwa dachte ich darüber nach, wohin Stefenson wohl sein könne. Dann telegraphierte ich an die Vorsteherin des Instituts in Thüringen:

„Ist Mister Stefenson noch dort?“

Am Abend kam die Antwort:

„Stefenson war hier, ist aber eben zurückgereist.“