Stefenson antwortete mir nicht, schüttelte aber dem Bruder herzlich die Hand.

„Das ist schön, daß Sie gekommen sind. Hergezaubert habe ich Sie zwar nicht; denn ein Mann wie Sie läßt sich nicht herzaubern. Aber daß Sie gekommen sind und uns bei unserem Bau helfen wollen, ist ein Glück; denn Ihr Bruder hat zwar Phantasie und auch sonst brauch[pg 122]bare Eigenschaften, aber im ganzen ist er ein Schwärmer.“

„Danke, Mister Stefenson!“

„O bitte!“

Wir setzten uns zusammen. Stefenson kam sofort aufs Geschäftliche.

„Sehen Sie, Doktor Harton, den ganzen Bau, wo wir die elektrischen Bäder, überhaupt alle klinischen und medizinischen Einrichtungen unterbringen wollen, habe ich trotz des Widerspruchs meines geehrten Kompagnons bis jetzt nur in den Außenumrissen fertiggestellt; die endgültige innere Einrichtung sollte bleiben, bis Sie kämen; denn Sie haben in solchen Dingen große Erfahrung, da Sie sich schon zweimal organisatorisch sehr bewährt haben.“

„Woher wissen Sie das?“

„Na, ich habe mich doch selbstverständlich in mehreren guten Auskunftsbüros über Sie erkundigt. Wenn Sie nichts getaugt hätten, hätte ich mich doch auch nicht um Sie bemüht. Aber wir brauchen Sie! Deshalb schickte ich Ihnen das Tagebuch.“

Verärgert fuhr ich den Krämer an:

„Sie haben also wieder nur ans Geschäftliche gedacht?“