Ich riß das Fenster auf. Von der Lokomotive sprang der Heizer ab, Schaffner eilten den Bahnsteig entlang – ein Schaffner kam zurück und gab uns Auskunft ...
Über das Feld rannte jene Frau ...
Das Weib hatte sich dicht hinter dem Bahnhof auf die Schienen geworfen, und der Lokomotivführer hatte den Zug noch rechtzeitig zum Stehen gebracht.
Luise war auf die Sitzbank geklettert und schaute durchs Fenster.
„Da rennt sie – da rennt die böse Frau!“ rief das Kind.
„Laß das verrückte Weib!“ knirschte Stefenson.
Wir fuhren weiter. Grauer Nebel zog über die Fluren, frierende Vögel saßen auf den Telegraphendrähten, alles, was draußen war, fror, die Bäume und die Berge, die Tiere und die Menschen.
Die eine irrte nun allein mit dem aufgeschreckten Weh verschmähter Mutterliebe im Herzen durch die kalte Flur, [pg 140]das Kind hatte sich vor ihr entsetzt, und selbst der Tod hatte sie verschmäht.
Stefenson saß finster in seiner Ecke.
Das Kind begann wieder zu sprechen.