Nein, er hielt stand dem Vaternamen gegenüber, den er sich selbst gegeben hatte. Er verleugnete das Kind nicht. Da hatte ich ihn wieder gern.
Als wir allein waren, sagte Stefenson:
„Das hätte nun alles so gut in unser Programm gepaßt, und nun ist nichts zum Abschluß gekommen.“
Ich erwiderte:
„Diese Eva Bunkert ist eine ganz gute Erscheinung; aber ich fürchte, sie würde unserer Sache schaden.“
„Schaden?“ fuhr er auf. „Nützen! Glauben Sie mit Sentimentalität, alten Rückständigkeiten und mit Duckmäusertum noch was auszurichten? Glauben Sie, daß ein schönes Gesicht, eine gute Figur, ein beweglicher Geist des Deibels sind? Oh, ich sage Ihnen, wenn wir die moderne Welt und ihre Schädlichkeiten besiegen wollen, müssen wir verflucht modern sein. Mit noch so ehrwürdigen Armbrustpfeilen geht keiner mehr an gegen die Schnellfeuergeschütze der neuen Zeit.“
Wir blieben noch einen Tag in diesem Dorfe und trafen die Mädchen wieder. Beide waren gleichmäßig freundlich. Stefenson widmete sich ganz der schönen Eva und sprach mit mir oder Anneliese kaum ein Wort.