„Mein gnädiges Fräulein“, erwiderte Brown, „ich kenne alles, was man in Neuyork und den Staaten kennen muß.“

„Und Mister Stefenson gehört zu dem, was man in Amerika kennen muß?“

„Ja, er gehört dazu.“

Der Journalist schloß sich unserem Rundgang an. Meist verhielt er sich schweigend, sprach über das, was er sah, weder Lob noch Tadel aus, bat nur, sich von Zeit zu Zeit eine Notiz machen zu dürfen, und stellte außerordentlich sachverständige Fragen, Fragen, die ich, sobald sie sich in technische Einzelheiten verliefen, oft gar nicht beantworten konnte. Das Nigger-Home gefiel dem Amerikaner. Es war düster in der niederen Stube; wir zündeten ein paar matt brennende Petroleumlampen, die an den Wänden hingen, an, um die Illusion zu verbessern.

„Nun müßte jemand einen Niggersang anstimmen“, sagte Brown.

Da stand auch schon Eva Bunkert, an die Wand gelehnt, schränkte die Arme über der Brust und begann mit wohllautender Stimme zu singen:

„Way down upon Swaney ribber

Far far away ...

There’s, where my heart is turning ebber,

There’s, where the old folks stay ...“