O weissagend ist dieses Gefühl, und heilig die Regung!

Menschlichkeit ist die Zierde der Fürsten, die Stütze der Throne!

Dank dir allmächtiger Himmel, du hast die Lehren gesegnet!

Sieh, schon reifet mein Zögling, mein Liebling zum Fürsten der Fürsten!

Nicht durch blutige Siege, — Durch ewige Thaten des Herzens!

Thaten, die noch unsterblicher werden, wenn Er schon verweset.

Indeß die fressende Zeit die goldnen Trophäen verschlinget,

Die nur ein Denkmaal der harten Zerstörung der Menschen bereiten.

König, du weintest, so schreibst du, nach jenem berufenen Treffen;

Schick mir die Thränen, damit ich sie trinke, die göttlichen Thränen!