Jon. Er soll leben! —— Izt hat er meine Gnade!

Der König. Der König kann von einem armen Unterthan das Geschenk nicht annehmen ——

Jon. Was thut also der König? —— Unter uns! —— Trink der Herr!

Der König. Er läßt ihm das Kapital mit dem Interesse auszahlen, und schenkt ihm noch zur Belohnung für die treuen Dienste seiner Ahnen ein gutes Aemtchen. Dazu wünscht er also ——

Jon. Schön! Sehr schön! Aber der König hat doch unrecht! Ich gebe meine Tochter keinem Edelmann, das habe ich geschworen. Ich bin ein Bauer, der König hat unrecht. (Er schlägt auf den Tisch).

Der König. Lieber Jonas, der König hat recht! —— Der König hat dich in den Adelstand erhoben, befreyet dich von allen Steuern, und kann also deine Tochter als ein Fräulein unmöglich einem Bauer geben; er wählt diesen würdigen Edelmann, der König hat recht!

Jonas, (der sich staunend bedenkt.) Der König hat mich geadelt? —— Mich?

Der König. Das ist gewiß! Es lebe der edle Jonas?

Jon. Meine Tochter wäre also ein Fräulein?

Der König. Wer sie nur ansieht, gesteht es. Sie ist ein Engel!