Rotand. Ich muß das Schlachtfeld abzeichnen! Welche malerische Gruppe! —— Das wird ein Meisterstück!

Isid. Mein Spaß bekömmt mir übel. Alle Ribben sind mir zermalmet ——

(Spilon hebt sich mit tragischen Tone.)

Sing unsterbliche Muse die ewigen Thaten der Helden,

Welche mit Lorbeern geschmücket das blutige Schlachtfeld bedecken.

Edu. (indem er starr das Schlachtfeld anstaunet.) Seht! Sie stehen auf! Sie rufen zum Himmel wider mich! —— Rache! Rache! —— Wie das Blut unter meinen zitternden Füssen strömet! —— Horcht! —— Das ist die Posaune! —— Der Weltrichter eilet daher! —— Die Todten stehen auf! —— Zum Gerichte!

(Er eilt fort.)

Bel. Wunderbare Wirkung des Ehrgeizes! Ihn macht er zum Narren, und mich heilt er von einer eingewurzelten angebohrnen Narrheit. Die kleine heilsame Aderlässe, die heldenmäßige Bewegung hat mein Blut verdünnet, und mein Gehirn aufgeheitert. Izt bin ich ein gesunder Kerl. Lebwohl Statthalterschaft, ich liebe den Frieden, und esse mein Stückchen Brod gern in Ruhe. Ihr meine unsterblichen Schlachtgenossen, kehret in des Himmels Namen in euer Tollhaus zurück, wo der dankbare Staat eure Verdienste reichlich belohnen wird, Lebt wohl!

Scene.

Ein Hofplatz. Beliam, Viele Leute, Isidor.